c. Säkulare Werte
Nur die strikte Trennung zwischen Staat und Religion – UNO und Religion (Esoterik) . garantiert die Neutralität im pluralistischen, gesellschaftspolitischen Raum, der es jeder Religion oder Glaubensgemeinschaft und dem evolutionären Humanismus oder gottlos glücklich lebenden Menschen erlaubt, sich frei zu entfalten. Dann ist auch ihre Identität nicht bedroht.
- Sísifo -
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Junge Humanisten diskutierten säkulare Werte
KLINGBERG. (DFW/EHF) Kürzlich trafen junge Humanisten aus Schweden und Deutschland zusammen, um sich über säkulare Werte in Europa auszutauschen. Eine Jugendkonferenz, die vom Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften in Zusammenarbeit mit der Europäischen Humanistischen Föderation veranstaltet wurde.
Europa beruht auf einer Vielzahl von Kulturen und Traditionen. Ausgangspunkt der Konferenz war, dass sich zukunftsfähige Wertvorstellungen sich nicht von göttlicher Autorität und auch nicht von einer einzelnen Kultur oder Tradition herleiten, sondern im jahrhunderte langen Kampf vor allem der Aufklärung und des Humanismus den autoritären Herrschaftssystemen abgerungen worden sind…weiter lesen.…
Europa basiert auf gleichen säkularen Werten
Drei Fragen an Meliha Benli Altunisik
Prof. Meliha Benli Altunisik
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Professor Meliha Benli Altunisik
Beschreiben Sie, wie Sie Europa definieren – jenseits seiner wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen.
In der EU gibt es eine Diskussion über die Europäische Identität und dabei sehr verschiedene Sichtweisen. Auf der einen Seite gibt es eine Richtung, die mehr auf kulturelle Werte und vor allem auf Religion als ein besonders wichtiges Element der europäischen Identität abzielt. Dann gibt es eine andere, säkularere Weise, Europa zu betrachten. Ihr sind die säkularen Werte wichtig: Demokratie, Menschenrechte, Recht und Ordnung und ein freier Markt. Als Türkin bin ich natürlich eher daran interessiert, europäische Identität nach der zweiten Sichtweise zu beschreiben, denn nach der ersten hätte die Türkei keinen Platz in der EU, wenn diese sich als Union versteht, die auf religiöser Identität basiert….weiter lesen….
Referat von Dr. Michael Schmidt-Salomon:
“Leitkultur Humanismus und Aufklärung – Wie christlich sind unsere Werte?”
MSS ging anfangs auf die Behauptung der Bundesfamilienministerin von der Leyen ein, die meinte, die christlichen zehn Gebote müssten die Grundlagen auch eines säkularen Staates sein. MSS verwies auf das 1. und das 10. Gebot. Das 1. Gebot duldet keine Weltanschauungs- bzw. Religionsfreiheit und sieht eine Sippenhaft bis in die dritte und vierte Generation vor. Das 10. Gebot verstoße gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau; ja es stelle Frauen quasi als Eigentum des Mannes den Sklaven und Tieren gleich. Die Bibel im Allgemeinen rechtfertige Grausamkeiten und fordere z. B. die Todesstrafe für Homosexualität.
Die Grundlagen eines modernen Staates wie Demokratie und Menschenrechte seien mithin nicht von den christlichen Kirchen geschaffen worden, man musste sie im Gegenteil gegen sie mühsam erkämpfen. Die monotheistischen Religionen seien prinzipiell nach wie vor gegen moderne Ideen eingestellt. So habe z. B. der Vatikan als einziger europäischer Staat die europäische Menschenrechtskonvention bis heute nicht unterschrieben…weiter lesen….
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