SÍSIFO

Sisyphus war allein – Weblog säkular humanistischer Weltbürger

i. Wikileaks..26.7.10…

Militäreinsatz in Afghanistan: ein Kriegsverbrechen?!

Am 26.07.2010 erreicht die Internetwelt brisante Nachrichten durch Wikileaks. Es werden von Wikileaks Infos bereitgestellt, die bekunden können, dass der Militäreinsatz (Krieg!) in Afghanistan ein Kriegsverbrechen ist. Da fragen wir uns, ob nicht der friegführende Friedensnobelpreisträger Präsident Obama in seine größte Erklärungsnot gerät? Wir glauben es weniger! Auch der ehemals kriegführende Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger wird heute noch als “Quasi-Gutmensch” hofiert, von Interviews, Talkshows und Lobesreden. Die vielen toten Zivilisten und Soldaten bleiben nur “statistisches Kollateralschaden-Material”, was die friegführenden Mächtigen weniger hindern wird, das Töten zu verhindern, es sei denn, wenn weltweit das friedensbewegende Engagement der Friedensbewegung immer mehr Menschen für Frieden bewegt.

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abgerufen: 27. Juli 2010

Jetzt.de – Süddeutsche.de – Westen führt schmutzigen Krieg in Afghanistan

Die Veröffentlichung von bislang geheimen US-Armeeberichten aus Afghanistan zeigt, dass der Krieg am Hindukusch schmutziger, verlustreicher und für den Westen ungünstiger verläuft als bislang dargestellt. Das belegt eine Sammlung von mehr als 91000 Dokumenten, die die Enthüllungs-Organisation Wikileaks in der Nacht zum Montag veröffentlichte. Die Unterlagen aus den Jahren 2004 bis 2009 umfassen abgehörte Telefongespräche, Meldungen von US-Soldaten oder Lageberichte von Spionen. Diese Daten-Fülle gibt einen Einblick in die Entwicklung des Kriegs und zeigt: Die US-Armee tötet mehr Zivilisten als bislang bekannt und verschleiert die tatsächliche Stärke der Taliban. Der pakistanische Geheimdienst ISI hilft den Aufständischen bei Anschlägen, und auch im Einsatzgebiet der Bundeswehr ist die Sicherheitslage offenkundig schlechter als von Berlin eingeräumt…..weiter lesen….

So steht es wirklich um Afghanistan

Diese Akten sollten nie an die Öffentlichkeit gelangen! Doch jetzt wurde eine Sammlung aus fast 92 000 geheimen Afghanistan-Militärdokumenten veröffentlicht. Sie dokumentieren das Wiedererstarken der radikalislamischen Taliban im Krieg gegen die ISAF-Schutztruppen.

Sie beweisen: Die US-Einheiten und deren Verbündete verlieren in dem seit knapp neun Jahren andauernden Krieg am Hindukusch zunehmend an Boden – ihre Sicherheitslage ist prekär. Sie verschlechtere sich auch im Norden des Landes, wo deutsche Soldaten im Einsatz sind. ……weiter lesen….

Geheimdokumente: Um Afghanistan-Krieg steht es schlecht

Hamburg (dpa) – Nach fast neun Jahren Krieg in Afghanistan verlieren die USA und die Verbündeten gegenüber der Taliban dramatisch an Boden. «Der Spiegel», die «New York Times» und der «Guardian» veröffentlichten Informationen aus mehr als 90 000 zumeist geheimen Dokumenten. Demnach ist die Lage für die ISAF-Truppe im Land prekär – auch im Norden, wo deutsche Soldaten stationiert sind. Die Unterlagen waren zunächst der Internetplattform Wikileaks zugespielt worden. Dort werden geheime Dokumente aus anonymen Quellen gesammelt…..weiter lesen….

Geheime Dokumente: Soldat droht lange Haft

Weil Bradley Manning brisante Papiere über Afghanistan an die Seite Wikileaks weitergab, könnte er für 52 Jahre in den Knast wandern.
Der US-Soldat Bradley Manning spielte Wikileaks zehntausende Dokumente über den Afghanistan-Einsatz zu. Dafür sitzt er jetzt im Gefängnis.
Von Jochen Wittmann, MZ

London. Es dürfte das größte Leck der US-Militärgeschichte sein: Mehr als 92.000 geheime Dokumente enthüllen die Hintergründe des Afghanistan-Kriegs. Vor dreißig Jahren waren es die Pentagon-Papiere, die den Vietnamkrieg zu beenden halfen. Jetzt werden die noch viel umfangreicheren Afghanistan-Protokolle eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie eine weltweite Öffentlichkeit den Konflikt am Hindukusch in Zukunft einschätzen wird…..weiter lesen….

Das Versagen des Krieges

Die Öffentlichkeit ist über die tatsächliche Lage in Afghanistan getäuscht worden

Es gab so viel Hoffnung in diesen Tagen: dass der mehr als zwei Jahrzehnte andauernde Krieg zu Ende und die Sicherheitslage so sein würde, dass man sich überall wieder auf die Straßen trauen könnte. Dass die Taliban geschlagen und die neue Regierung unter Hamid Karsai das Land zu wirtschaftlicher Prosperität führen würde, Frauen wieder ohne Burka auf die Straße gehen könnten und alle Menschenrechte bekämen…..weiter lesen…..

Krieg schlimmer als gedacht

Berlin.  Geheime US-Militärdokumente zum Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Die Informationen zeichnen ein düsteres Bild von den Kämpfen.
Der Krieg gegen die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan verläuft schmutziger und gefährlicher als bislang bekannt. Wie aus der Veröffentlichung von gut 90 000 überwiegend geheimen US-Militärdokumenten hervorgeht, ist die Zahl der zivilen Opfer höher als angenommen. Und im Einsatzgebiet der Bundeswehr ist die Sicherheitslage offenkundig schlechter als von der Bundesregierung eingeräumt….weiter lesen…..


USA jagen Wikileaks-Informanten

Nach der Veröffentlichung von mehr als 90.000 Geheimberichten des US-Militärs sucht die amerikanische Regierung nach der undichten Stelle. “Wir werden alles unternehmen was notwendig ist, um herauszufinden, wer für das Datenleck verantwortlich ist”, kündigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Geoff Morrell, in Washington an. In der Regierung gebe es die Befürchtung, dass weitere geheime Informationen an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Das sei derzeit nicht auszuschließen….weiter lesen…

Geheime Afghanistan-Akten im Internet:

Weißes Haus verurteilt Wikileaks-Report

Als “alarmierend” und “sehr schädlich” hat die US-Regierung die Veröffentlichung Zigtausender Geheimdokumente zum Afghanistan-Krieg verurteilt. Wikileaks-Gründer Julian Assange sieht in den brisanten Militärdokumenten hingegen Hinweise auf Kriegsverbrechen.

Die US-Regierung hat die Veröffentlichung Zehntausender Dokumente zum Afghanistan-Krieg auf der Internet-Plattform Wikileaks als “alarmierend” verurteilt. Dadurch würden möglicherweise amerikanische Soldaten gefährdet, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Montag. Die Veröffentlichung sei ein Gesetzesverstoß. Der Schritt “hat das Potenzial, sehr schädlich zu sein, für Militärangehörige, für jene, die mit unserem Militär zusammenarbeiten und für jene, die für unsere Sicherheit sorgen”, sagte Gibbs in Washington….weiter lesen….

Fast 100 000 Geheimnisse aus Afghanistan

Die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht Dokumente über den Krieg – Die Fakten sind nicht neu, doch sie befeuern die Debatte
von Daniel-Dylan Böhmer und Thorsten Jungholt

Berlin – Es ist eine gigantische Datenflut, die den Afghanistan-Krieg erzählt: Genau 91 731 meist geheime Berichte der amerikanischen Streitkräfte am Hindukusch hat die investigative Nachrichtenplattform Wikileaks ins Internet gestellt und mit drei Medienpartnern journalistisch aufgearbeitet – mit der “New York Times”, der Londoner Tageszeitung “The Guardian” und dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Die Dokumente aus den Jahren 2004 bis 2009 zeigen, wie viele Zivilisten bei den Kampfhandlungen umkamen, wie allgegenwärtig die Terrorbedrohung war, der die Soldaten ausgesetzt waren, und wie die geheimen Sonderkommandos der US-Armee operierten...weiter lesen…

Ströbele fordert Wahrheit über Afghanistan-Einsatz

Scharfe Worte von Hans-Christian-Ströbele: Der Grünen-Politiker verlangt nach der Veröffentlichung von Geheimdokumenten zum Afghanistan-Einsatz mehr Aufklärung. Er wolle die Wahrheit darüber wissen, was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibe. Rund um den Einsatz werde viel zu viel gelogen.

Berlin – Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele drängt auf mehr Informationen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan: Er bemühe sich bereits seit einem halben Jahr zu erfahren, welche geheimen Kommandoaktionen von der Bundeswehr unterstützt würden. “Und vor allem, was die Operationstruppe TF 47 der Bundeswehr dort macht”, sagte Ströbele der “Neuen Presse”….weiter lesen….

Enthüllung brisanter Afghanistan-Dokumente

Datendesaster untergräbt Obamas Kriegspläne

Runterspielen, cool bleiben, abwimmeln: Nach der Veröffentlichung Zehntausender Geheimdokumente über den Afghanistan-Krieg setzt die US-Regierung auf eine Ausweichstrategie. Experten werten das Datendesaster als schweren Rückschlag für Obamas Kriegspläne – und ziehen Vergleiche zum Vietnam-Konflikt.

Dafür, dass angeblich gar nichts Neues in den Dokumenten steht, sind die Journalisten ziemlich hartnäckig. Robert Gibbs, Sprecher von US-Präsident Barack Obama, steht am Montag vor Reportern im Weißen Haus, gerade wurde er nach den fast 92.000 Berichten aus Datenbanken des US-Militärs über den Afghanistan-Krieg befragt, die nun auf der Internetseite WikiLeaks für alle Welt zugänglich sind – und in den Wochen zuvor durch den SPIEGEL, den Londoner “Guardian” und die “New York Times” sorgfältig ausgewertet worden waren….weiter lesen…

Die dreckigste Seite des Krieges

Was macht die Task Force 373 in der deutschen Zone in Afghanistan? Die jetzt enthüllten Geheimdokumente geben weitreichende Einblicke in die Kommandoaktionen der US-Spezialkräfte – wie sie Top-Taliban jagen, wie das Töten für sie Routine ist. Die Opposition fordert Aufklärung von der Bundesregierung.

Berlin – Es ist schon spät in der Nacht am 24. Juni 2009, als eine Einheit der Task Force 373 zu einer ihrer Missionen ausrückt. Ziel: das Objekt mit dem Codenamen “Millersville”. Ein kleines Gehöft irgendwo nahe der pakistanischen Grenze in Ostafghanistan. Dort wird Taliban-Kommandeur Amir Jan Mutaki vermutet. Einem als geheim klassifizierten US-Militärdokument zufolge hat er bei Überfällen auf Konvois der internationalen Schutztruppe Isaf auf dem Highway 1 mitgemacht….weiter lesen….

Geheimpapiere zu Afghanistan

Wurde die Öffentlichkeit von den USA und den in Afghanistan kämpfenden Nato-Verbündeten bislang über den Kriegsverlauf getäuscht, um den ohnehin schon bröckelnden Rückhalt in den heimischen Bevölkerungen nicht weiter zu beschleunigen? – Die Taliban werden wieder stärker, die Überfälle auf Soldaten der internationalen Nato-Schutztruppe Isaf nehmen zu, die Selbstmordattentate und Sprengfallen ebenso. Allein im Juli kamen bislang 75  Angehörige von Isaf ums Leben, mindestens 56 von ihnen waren US-Soldaten….weiter lesen….

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abgerufen: 26. Juli 2010

Wikileaks-Gründer vermutet Kriegsverbrechen

London (dpa) – Das Internetportal Wikileaks sieht in den brisanten US-Militärdokumenten zum Einsatz in Afghanistan Hinweise auf Kriegsverbrechen. In den mehr als 90 000 Akten «scheinen Beweise von Kriegsverbrechen zu sein», sagte Wikileaks-Gründer Julian Assange am Montag vor Reportern in London.

Konkrete Beispiele nannte er aber nicht. «Es ist Sache eines Gerichts, wirklich zu entscheiden, ob am Ende etwas ein Verbrechen ist.» Das Portal veröffentlichte die Geheimakten aus den vergangenen sechs Jahre über den Militäreinsatz in Afghanistan….weiter lesen….

Wikileaks legt fast 100.000 Geheimnisse offen

Die Internet-Enthüllungsplattform liefert zwar keine neue Fakten, befeuert dafür aber die Debatte um den Afghanistan-Krieg.

Es ist eine gigantische Datenflut, die den Afghanistan-Krieg erzählt: Genau 91.731 meist geheime Berichte der amerikanischen Streitkräfte am Hindukusch hat die investigative Nachrichtenplattform Wikileaks ins Internet gestellt und mit drei Medienpartnern journalistisch aufgearbeitet – der „New York Times“, der Londoner Tageszeitung „The Guardian“ und dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die Betreiber von Wikileaks haben den Anspruch, mit den auf ihrer Internetseite veröffentlichten Dokumenten Transparenz und Demokratie zu fördern. „Die gefährlichsten Männer sind diejenigen, die Krieg führen. Wir müssen sie stoppen“, sagte Co-Gründer Julian Assange im Interview mit dem „Spiegel“…weiter lesen….

WikiLeaks today released over 75,000 secret US military reports covering the war in Afghanistan.

The Afghan War Diary an extraordinary secret compendium of over 91,000 reports covering the war in Afghanistan from 2004 to 2010. The reports describe the majority of lethal military actions involving the United States military. They include the number of persons internally stated to be killed, wounded, or detained during each action, together with the precise geographical location of each event, and the military units involved and major weapon systems used.

The Afghan War Diary is the most significant archive about the reality of war to have ever been released during the course of a war. The deaths of tens of thousands is normally only a statistic but the archive reveals the locations and the key events behind each most of these deaths. We hope its release will lead to a comprehensive understanding of the war in Afghanistan and provide the raw ingredients necessary to change its course….weiter lesen…

WikiLeaks – Afghanistan-Enthüller bauen Schutz von Informanten aus

Von Konrad Lischka und Marcel Rosenbach
Geheime Afghanistan-Dokumente, veröffentlicht bei WikiLeaks, stürzen westliche Regierungen in Erklärungsnot – aber wie sicher können sich die Informanten fühlen? Technische Neuerungen sollen verhindern, dass Quellen auffliegen. Als nächstes müssen die Whistleblower an der eigenen Tra
nsparenz arbeiten….weiter lesen…

Die Afghanistan-Dokumente bei Wikileaks

Das Rohmaterial des Krieges vor der Destillation

Wikileaks hat sich Verbündete gesucht, um 92.000 bislang unbekannte Dokumente zum Afghanistan-Krieg online zu stellen. Das zahlt sich aus. Doch wie geht es weiter? Die Organisation steht vor einer Bewährungsprobe.

Von Detlef Borchers – 26. Juli 2010

Daniel Ellsberg musste Monate warten. Der Mann, der siebentausend Seiten der „Pentagon-Papiere“ kopiert hatte und sie einem Reporter der „New York Times“ überließ, machte 1971 die Erfahrung, dass die Zeitung das Material über den Vietnam-Krieg nicht beachtete. Erst als Ellsberg achtzehn weitere Zeitungen informierte und die „Washington Post“ mit einem Bericht startete, wurde Ellsberg zum berühmtesten Whistleblower seiner Zeit….weiter lesen….

Afghanistan-Militärdokumente bei Wikileads (Englisch):

Afghan War Diary, 2004-2010 – Release date – July 25, 2010 – Summary

25th July 2010 5:00 PM EST WikiLeaks has released a document set called the Afghan War Diary, an extraordinary compendium of over 91,000 reports covering the war in Afghanistan from 2004 to 2010.

The reports, while written by soldiers and intelligence officers, and mainly describing lethal military actions involving the United States military, also include intelligence information, reports of meetings with political figures, and related detail.

The document collection is available on a dedicated webpage…..weiter lesen….

«Es geht hier um Krieg»

Wie Wikileaks gegen den Afghanistan-Konflikt kämpft

Einzelne Fälle zeigen oft mehr Wirkung als Statistiken. Dies ist im Afghanistan-Konflikt nicht anders. Die kürzlich erfolgte Veröffentlichung von 92’000 Dokumenten durch die Website Wikileaks zielt genau darauf ab. Der Dienst handelte nicht allein. Die Aktion wurde zusammen mit drei führenden Presseerzeugnissen aus drei für die Mission wichtigen Ländern koordiniert.
Isabelle Imhof….weiter lesen…….

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Sísifo – Weblog säkular hmanistischer Weltbürger – 26.07.2010/27.07.2010


 
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