d. Atomwaffensperrvertrag
Druck auf die Nuklearmacht steigt
27. Mai 2010, 18:03 – Die Staaten des Atomwaffensperrvertrages wollen in New York den Weg für einen Nahen Osten ohne Nuklearwaffen frei machen
Israel müsste dafür sein – offiziell nie bestätigtes – Arsenal abrüsten.
New York / Genf – Der Nuklearmacht Israel droht Ungemach: Die USA und Ägypten feilschen über Einzelheiten eines Fahrplanes, der zu einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten führen soll. Bis heute, Freitag, wollen sich Amerikaner und Ägypter in New York darauf einigen. Dann sollen alle 189 Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrages (Nuclear Non-Proliferation Treaty, NPT) den Kompromiss-Text über die Schaffung der atomwaffenfreien Zone endgültig absegnen.
Falls das Dokument bei der seit einem Monat laufenden NPT-Überprüfungskonferenz durchgeht, wird sich der diplomatische Druck auf Israel deutlich erhöhen. Dieses verfügt laut Experten als einziges Land der Region über Atomwaffen. Doch die Regierungen in Jerusalem haben die Existenz des Atom-Arsenals bisher weder bestätigt noch dementiert…weiter lesen….
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Atomwaffensperrvertrag – Abrüstung ohne Datum
Nach vier Wochen intensiver Verhandlungen im New Yorker UN-Hauptquartier ist der brüchig gewordene Atomwaffensperrvertrag (NPT) vorerst gerettet. Die 189 Mitglieder des vor 40 Jahren in Kraft getretenen Abkommens einigten sich am Freitag in New York auf eine Schlusserklärung, die für die kommenden fünf Jahre die Richtlinien der internationalen Sicherheitspolitik bestimmen soll. Ziel ist die Begrenzung der nuklearen Gefahr weltweit und der Abbau des Kernwaffenarsenals….weiter lesen….
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Atomwaffenkonferenz in New York zitterte dem Ende entgegen
Streit um Aufruf für atomwaffenfreien Nahen Osten
Manche Delegationen zeigten sich mit diesem Prozess und mit dem Entwurf allgemein unzufrieden
NewYork/Wien – Der letzte Tag der Folgekonferenz zum Atomwaffensperrvertrag (NPT) in New York begann am Freitag in eher pessimistischer Stimmung, was das Zustandekommen eines Schlussdokuments betraf: Vom möglichen Scheitern war die Rede. Konferenzpräsident Libran Cabactulan (Philippinen) ließ jene Passagen des Entwurfs, deren Text umstritten war, ab Mittwoch in kleinen Gruppen bearbeiten – was Beobachter jedoch als undurchsichtig und nicht unbedingt erfolgsträchtig bewerteten, sichern Gruppenergebnisse noch keineswegs den Konsens aller, der für die Verabschiedung einer Erklärung nötig ist.
Manche Delegationen zeigten sich mit diesem Prozess und mit dem Entwurf allgemein unzufrieden….weiter lesen….
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UN-Konferenz – Naher Osten soll atomwaffenfreie Region werden
Die Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrags wollen einen nuklearwaffenfreien Nahen Osten gestalten. Israel soll seine Atomanlagen für Kontrollen der IAEA öffnen. Iran hingegen wird trotz seines kritisierten Atomprogramms in der Abschlusserklärung nicht erwähnt.
Erstmals seit zehn Jahren haben sich die 189 Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrags auf Schritte zur nuklearen Abrüstung verständigt….weiter lesen….
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Sísifos Staunen über Israels Haltung:
Israel weist Atomwaffen-Erklärung scharf zurück
Jerusalem/New York (Reuters) – Israel hat mit scharfen Worten die Forderung zurückgewiesen, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und seine Nuklearanlagen für internationale Kontrollen zu öffnen.
Die Abschlusserklärung der Folgekonferenz zum Vertrag sei “fehlerhaft und heuchlerisch”, erklärte die israelische Regierung am Wochenende mit. Die Erklärung ignoriere “die Realitäten im Nahen Osten und die wirklichen Bedrohungen, denen die Region und die ganze Welt ausgesetzt” seien. Im Gegensatz zu Israel wird der Iran in der Erklärung nicht explizit erwähnt, was auch die USA bemängelten. Dennoch unterzeichnete die US-Regierung das umstrittene Dokument, das auch eine internationale Konferenz zur Errichtung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten in zwei Jahren vorsieht….weiter lesen….
Israel sauer wegen Atomwaffen-Erklärung
Israel hat die Forderung scharf zurückgewiesen, dem Atomwaffen- Sperrvertrag beizutreten und seine Atomanlagen für internationale Inspektionen zu öffnen. Die Abschlusserklärung der Folgekonferenz zum Vertrag sei “fehlerhaft und heuchlerisch”, hiess es in Jerusalem….weiter lesen…
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