SÍSIFO

Sisyphus war allein – Weblog säkular humanistischer Weltbürger

a. UN-Skandale

Vereinte Nationen UNO

neutrale, objektive Betrachtung und Infos zum Versagen der UNO

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Skandale im UN-Menschenrechtsrat!

IHEU “ambushed” at Human Rights Council

IHEU (International Humanist And Ethical Union), Internationale Humanistische und Ethik Vereinigung
vom Menschenrechtsrat in den Hinterhalt geführt

HEUnion – 14. März 2008 – in einem Anschluß – zur schriftlichen Behauptung von IHEU zum Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, der Islamische Anstrengungen beschreibt, die Universale Behauptung von Human Rights Roy Brown zu untergraben, trug der Hauptvertreter von IHEU an den Vereinten Nationen in Genf eine mündliche Behauptung auf die Ratsdebatte vor, gehalten am 13. März 2008, wurde aber  gehindert, es vollständig wegen wiederholter Einwände von zwei Islamischen Delegationen vorzutragen. Das You Tube Video ist in Englisch. Sísifo bemüht sich, in naher Zukunft Teile der Reden ins Deutsche zu übertragen und hier schriftlich vorzulegen.

Zu diesem äußert sich Henryk M. Broder in Spiegel Online am 04.07.2008 mit dem Titel:

Religionsfreiheit vor Menschenrecht?

Debatte über Uno-Gremium

Sísifo betont, dass er nicht unkritisch hinter Henryk M. Broder steht und sich von manchen Aussagen distanziert. Dennoch hält er diesen Artikel für ziemlich diskussionswert:

Zitat: “Der Menschenrechtsrat der Uno ist ein Gremium mit wenig Tatkraft, aber viel Symbolwirkung. Umso schlimmer, dass er sich jetzt selbst damit ausgehebelt hat, indem er die islamische Scharia für sakrosankt erklärt. Wie weit darf Rücksicht auf Religion gehen, fragt Henryk M. Broder.

Alles, was man über den Menschenrechtsrat der Uno wissen muss, um verlässlich seine Arbeit beurteilen zu können, ist eine Episode aus dem Jahr seiner Gründung, 2006. Weil sich der Rat aufgrund der damals vorliegenden Berichte internationaler Menschenrechtsorganisationen nicht auf eine Verurteilung der sudanesischen Regierung wegen der Darfur-Krise verständigen konnte, setzte er eine eigene Untersuchungskommission unter dem Vorsitz der amerikanischen Friedensnobelpreisträgerin Jody Williams ein…….” weiter lesen…..

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Wir verweisen auf Parallelen unserer Webseite: Blasphemie (Gotteslästerung)

Blasphemie

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Resolution für ein weltweites Verbot der öffentlichen Diffamierung von Religionen im UN-Menschenrechtsrat?

Auf Seite 257 im Buch “Jenseits von Gut und Böse” von  Michael Schmidt-Salomon stellt der Autor fest, dass “religiös begründete Menschenrechtsverletzungen… vor den Vereinten Nationen heute kaum kritisiert werden” können (Zitat ebda, Seite 257). Im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen aus Jyllands-Posten und dem darauf folgenden Anschlag auf die dänische Botschaft in Islamabad würden radikale Muslime solche “Gewalttaten als Vergeltungsmaßnahmen” rechtfertigen, “da sie angeblich in ihren “religiösen Gefühlen” verletzt worden seien” (ebda.). Schmidt-Salomon folgert daraus, dass von – “Islamisten ganz bewusst inszeniert..”Druck der Basis” sehr geschickt” genutzt würde, “um in der Folge ihre politischen Ziele durchzusetzen” (ebda.).

Im Namen der Giordano Bruno Stiftung erstellt M. Schmidt-Salomon eine “Petition zur Verteidigung der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit”

Darf man Religionen kritisieren?

Zitat aus “Jenseits von Gut und Böse” (ebda. Seite 257): “Als der britische Historiker David Littmann Genitalverstümmelungen, Steinigungen und Zwangsverheiratungen in Ländern, die unter dem islamischen Gesetz der Schari`a stehen, vor dem UN-Menschenrechtsrat thematisieren wollte, wurde er von Beginn an durch Zwischenrufe muslimischer Beiratsmitglieder unterbrochen. Der rumänische Ratspräsident Doru Costea forderte Littmann schließlich auf, von jeglicher “Beurteilung oder Bewertung einer bestimmten Religion” Abstand zu nehmen, “und schloss damit jede weitere Thematisierung der Schari`a vor dem Menschenrechtsrat aus” (ebda.).

Michael Schmidt-Salomon fragt auch in unserem Sinne ganz verständlich:

“Welchen Wert hätte etwa das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn es nur für Aussagen gelten soll, die in Übereinstimmung mit der Schari`a stehen? Welchen Wert hätte das Recht auf Leben, wenn die staatliche Ermordung von Glaubensabtrünnigen und Homosexuellen als “humanitärer Gnadenakt im Sinne der Menschenrechte” gedeutet werden kann?”

M. Schmidt-Salomon: “Die skandalösen Vorgänge im UN-Menschenrechtsrat, der zunehmend dazu missbraucht wird, statt Individuen autoritäre Regime und Glaubenssysteme zu schützen, sollen uns sehr zu denken geben” (ebda, siehe oben, Seite 258).

SÍSIFO – Weblog säkular humanistischer Weltbürger – 23.05.21010




 
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