a. UNO Infos, WIEN….Kriege….
UNO City-WIEN –
Vienna International Centre
Das Vienna International Centre (VIC), allgemein als UNO-City bekannt – Seite „Vienna International Centre“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Mai 2010, 15:49 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vienna_International_Centre&oldid=74425734 (Abgerufen: 3. Juni 2010, 19:07 UTC) – wurde von 1973 bis 1979 nach den Plänen des österreichischen Architekten Johann Staber als Amtssitz für die Vereinten Nationen im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt errichtet, und liegt im Zentrum der später entstandenen Donau-City. Das VIC hat bezüglich des österreichischen Staatsgebietes exterritorialen Status.
Architektur – Dem Bau des VIC war ein Wettbewerb vorausgegangen, den der argentinische Architekt César Pelli 1969 für sich entschied. Nach heftigen politischen Auseinandersetzungen wurde allerdings bei einer Ministerratssitzung im Jahr 1970 beschlossen, den ursprünglich viertgereihten österreichischen Architekten Johann Staber zu beauftragen. [2]
Die Anlage ist auf einer Grundfläche von 17 Hektar errichtet und besteht aus sechs Bürotürmen mit der markanten Grundrissform eines Ypsilons, die in Paaren um ein zentrales, rundes Konferenzgebäude angeordnet sind. Dem Grundriss der Anlage liegt eine imaginäre Wabenstruktur (Sechsecke) zugrunde, in denen die Gebäude so angeordnet sind, dass sie sich so gering wie möglich gegenseitig beschatten. Staber hatte ursprünglich auch über sechs Türme hinausgehende Planungsvarianten erarbeitet, die das Sechseckmuster fortgeführt hätten.
Die gesamte Geschoßfläche beträgt ca. 230.000 Quadratmeter, wobei der höchste Turm (“A”) 28 Geschosse und eine Höhe von 120 Metern aufweist.
1983-87 wurde der Komplex um ein ebenfalls von Johann Staber geplantes Konferenzzentrum, das Austria Center Vienna (ACV), erweitert. Das Austria Center, welches Platz für bis zu 9500 Konferenzteilnehmer bietet, wird zwar von den UN-Einrichtungen teilweise mitbenutzt, da das VIC selbst über keine so großen Konferenzräume verfügt, ist aber organisatorisch vollkommen getrennt, und besitzt auch nicht exterritorialen Status….weiter lesen…..
Die Vereinten Nationen in Wien
Neben New York, Genf und Nairobi ist Wien einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen (Zitat: http://www.unis.unvienna.org/unis/de/unvienna.html – abgerufen 3.06.2010-21:29). Seit dem 23. August 1979 ist das Internationale Zentrum Wien (Vienna International Centre, VIC) Sitz verschiedener UNO-Einrichtungen. Allgemein bekannt als “UNO-City”, wurde das VIC nach den Plänen des österreichischen Architekten Johann Staber auf dem Gelände des Donauparks errichtet und den Organisationen für 99 Jahre zu einer symbolischen Miete von 1 Schilling (7 Eurocents) pro Jahr übergeben.
Über 4.000 Beschäftigte aus mehr als 100 Ländern arbeiten hier bei den internationalen Organisationen. Etwa ein Drittel davon sind Österreicher. Die Betriebskosten des Zentrums von jährlich etwa 22 Millionen Euro werden von den Organisationen selbst bezahlt. Nach offiziellen Angaben fließen pro Jahr rund 360 Millionen Euro in die österreichische Wirtschaft in Form von Verwaltungsausgaben, Ankauf von Bürobedarf und -einrichtungen, sowie Ausgaben von Personal und Konferenzdelegierten……weiter lesen……
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Internationale Atomenergieorganisation (IAEO, englisch: International Atomic Energy Agency, IAEA)
Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO, englisch: International Atomic Energy Agency, IAEA) ist eine autonome wissenschaftlich-technische Organisation – Seite „Internationale Atomenergieorganisation“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Mai 2010, 13:57 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Internationale_Atomenergieorganisation&oldid=75008633 (Abgerufen: 3. Juni 2010, 19:22 UTC) -, die innerhalb des Systems der Vereinten Nationen einen besonderen Status innehat. Die IAEO ist keine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, sondern mit diesen vielmehr durch ein separates Abkommen verbunden. Sie berichtet regelmäßig der Generalversammlung der Vereinten Nationen und darüber hinaus dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, wenn sie eine Gefährdung der internationalen Sicherheit feststellt[2]. Die IAEO soll die friedliche Nutzung der Kernenergie und der Anwendung radioaktiver Stoffe, sowie die internationale Zusammenarbeit hierbei, fördern und gleichzeitig die militärische Nutzung dieser Technologie (z. B. Proliferation von Kernwaffen) durch Überwachungsmaßnahmen („Safeguards“) verhindern. Für ihren Einsatz für diese Ziele wurde sie 2005 gemeinsam mit ihrem damaligen Generaldirektor Mohammed el-Baradei mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet….weiter lesen…..
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Die USA stehen seit langem in vielen Bereichen auf “Kriegsfuß” mit dem Rest der Welt. Mächtige einflussreiche “US-Größen” aus der ersten, hintersten oder geheimsten Reihe von regierenden Administrationen entscheiden an der UNO vorbei oder nutzen sie, wenn es genehm ist und strafen sie ab, wenn sie stört, siehe auch Sísifo-Präsenz unter Atomwaffensperrvertrag – Druck auf die Nuklearmacht steigt.
US-Lauschangriff auf Mohamed El Baradei in der UNO-City Wien
US-Lauschangriff auf IAEA-Chef – Washington – Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge die Telefonate des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, mit iranischen Diplomaten abgehört. Die Lauschaktionen seien Teil einer systematischen Kampagne zur Absetzung des IAEA-Chefs, berichtet die Washington Post unter Berufung auf US-Beamte mit Zugang zu den Abhörprotokollen…weiter lesen…
US-Lauschangriff auf die IAEO
Zitat Wikipedia (siehe oben): Im Dezember 2004 wurde bekannt, dass Mohammed el-Baradei, von 1997 bis 2009 Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, von den USA systematisch belauscht wurde. El-Baradei zeigte sich empört, zumal er bislang zwar wusste, dass die USA gegen ihn arbeiteten, jedoch nicht, dass die Regierung der USA einen Eklat riskieren und ihn belauschen würde. Der Ägypter vermutet, dass die US-Regierung den illegalen Lauschangriff benutzen wollte, um belastendes Material zu finden, mit dem es möglich gewesen wäre, ihn zu erpressen und aus dem Amt zu drängen (http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Atomenergieorganisation).
Kritische Anmerkungen zu UNO ….. Völkerrecht ….. von Dr. Norman Paech, emeritierter Hochschullehrer und
außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE.
UNO und Völkerrecht
stehen auf dem Spiel
1. Die schleichende Revision des klassischen Völkerrechts
(Plenumsreferat auf dem 13. Friedenspolitischen Ratschlag an der Universität Kassel, 2./3. Dezember 2006)
Es ist leicht, die Ohnmacht und das Versagen der UNO zu demonstrieren. Keinen der letzten vier großen Kriege konnte sie verhindern: weder den Krieg der NATO gegen Jugoslawien 1999, noch den nun schon über fünf Jahre dauernden Krieg gegen und in Afghanistan, noch den Krieg gegen den Irak seit 2003 oder den Krieg Israels gegen den Libanon in diesem Sommer. Letzterer war nur eine Eruption im andauernden Kleinkrieg zwischen Israelis und Palästinensern, aber an ihm zeigt sich die Ohnmacht der UNO besonders deutlich. Dieses Versagen hat nur in begrenztem Maße etwas mit der zweifellos unvollkommenen Konstruktion und Struktur der UNO zu tun. Entscheidender ist ihre Abhängigkeit von dem guten Willen der großen Mächte, denen gegenüber ihr ohnehin schwach entwickelter Sanktionsmechanismus ohnmächtig ist. Die USA haben es in allen vier Fällen auf verschiedene Weise demonstriert.
Anders ist es mit dem Völkerrecht, obwohl seine Existenz und Garantie eng mit der UNO verbunden ist. Seine Neudefinition 1945 in Gestalt der UNO-Charta ist ohne Gründung der Organisation nicht denk- und durchführbar gewesen. Diese Verklammerung von Norm und Organisation macht seine Stärke und seine Schwäche aus. Und so sehen wir heute, dass derjenige, der die Axt an das Völkerrecht legt, auch die UNO unterminiert. Die Schwächung des Völkerrechts zielt gleichzeitig auf die Entlegitimierung der UNO. Und so werde ich mich in meinen weiteren Ausführungen diesem sehr viel subtileren Angriff auf die UNO durch die schleichende Revision des klassischen Völkerrechts widmen….weiter lesen….
Der folgende Video Clip gehört zu der Reihe „WissensWerte-Animationsclips zur politischen Bildung des Vereins /e-politik.de/ e.V.
Krieg wird zum ersten Mal in der Geschichte generell geächtet!
Nach dem Verständnis der UNO bedeutet Frieden aber nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist danach auch die Verwirklichung von Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz.
Die Vereinten Nationen - UNO
Wer oder was legitimiert den UNO-Sicherheitsrat?
(Kritischer Artikel über die UNO von Werner Ruf, AG Friedensforschung an der UNI Kassel)
Unter dem Eindruck der grauenhaften Verwüstungen und der –zig Millionen Getöteter des zweiten Weltkriegs entschloss sich die Staatengemeinschaft, ein umfassendes Vertragswerk zu schaffen mit dem Ziel, „Bedrohungen des Friedens zu verhüten … Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationalen Streitigkeiten … durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen.“ (Art. 1, Charta). Träger dieser Ordnung, der mittlerweile nahezu die Gesamtheit der Staaten des Planeten angehört, sind die souveränen Staaten, die sich verpflichten, „ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel (beizulegen)“ und “in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete … Androhung und Anwendung von Gewalt (zu unterlassen)“. (Art. 2.3 und .4, Charta). …..weiter lesen…..
Die UNO wurde auch gegründet, um Kriege zu verhindern!
Aber seit 1945 ist die Zahl der Kriege fast an 200 angelangt, die Welt ist nicht sicherer geworden!
Liste von Kriegen:
Seite „Liste von Kriegen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Juni 2010, 09:50 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Liste_von_Kriegen&oldid=75908698 (Abgerufen: 9. Juli 2010, 10:44 UTC, 12:44 MEZ)
* 1945–1949 Indonesischer Unabhängigkeitskrieg
* 1946–1949 Griechischer Bürgerkrieg
* 1946–1954 Französischer Indochinakrieg
* 1947–1949 Erster Indisch-Pakistanischer Krieg (Erster Kaschmir-Krieg)
* 1947–1949 Palästinakrieg
* 1950–1953 Koreakrieg
* 1954–1962 Algerienkrieg
* 1955–1959 Zypriotischer Unabhängigkeitskrieg
* 1956 Sueskrise (Zweiter israelisch-arabischer Krieg)
* 1956 Ungarischer Volksaufstand
* 1956–1959 Kubanische Revolution
* 1957–1958 Spanisch-Marokkanischer Konflikt
* 1957–1962 Niederländisch-Indonesischer Krieg um West-Neuguinea
* 1959 Tibetaufstand
* 1961–1991 Eritrea-Krieg
* 1961–1963 UN-Katanga-Krieg
* 1961 Schweinebucht-Invasion (USA – Kuba)
* 1961–1974 Portugiesischer Kolonialkrieg
Liste der Kriege bis 2009 weiter lesen
Ist es (im Falle der UNO) wie mit Don Quichotte im Kampf gegen Windmühlen?
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Sísifo – Weblog säkular humanistischer Weltbürger – Mai/Juni/Juli 2010






















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