a. SÍSIFO – Weblog säkular humanistischer Weltbürger

Sísifo – Betonung auf der ersten Silbe – ist das spanische (kürzere) Wort für Sisyphus oder Sisyphos. Damit ist ein ziemlich starker, fleißiger und ausdauernder, aber bedauernswerter “Kerl” gemeint aus der griechischen Mythologie mit Namen Sisyphus. Ob er nun Held, Feigling, Angepasster, Fremdbestimmter, Depp oder Trottel ist, wagen wir nicht zu beurteilen. Zumindest wird er unverhältnismäßig hart von übernatürlicher, „Jenseits der Sinnenwelt“ transzendenter (Götter-)Strafjustiz verurteilt, einen Felsblock einen steilen Hang hinauf zu rollen. Hat er gerade das obere Ende des Hanges erreicht, wird ihm immer der Felsblock entgleiten und wieder hinunterrollen. So beginnt er erneut mit dieser “Sisyphosarbeit”.
Sisyphus war allein!
Er wird seine Strafarbeit allein nie erledigen können und so in zweierlei Hinsicht sein Ziel nicht erreichen: 1. Sisyphus revoltiert nicht gegen die Götterwelt (gegen Chefgott Zeus, Flussgott Asopos oder Kriegsgott Ares…), hat keine Lobby, verweigert nicht den Strafbefehl, der vielleicht sadistisch, rachsüchtig und hasserfüllt angelegt ist und nicht angemessen erscheint und 2.: Sisyphus schiebt allein nach oben! Wenn er nun doch nicht um diese schizoide Strafaktion herumkommt, hätten wir ihm Solidarität gewünscht, um in einer vereinten Rettungsarbeit durch Kooperation mit mehreren Leuten den Felsblock über den Hang zu rollen und dann revoltierend sich für ewig von dieser Götterwelt zu verabschieden. Denn wer weiß, was sich die GötterStrafjustiz seinerzeit wieder hätte einfallen lassen? Weiter lesen…
Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO)
1. Sísifo stimmt in der säkular humanistischen Weltanschauung den Grundsatzerklärungen des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) zu.
Grundsatzerklärung des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO)
Für die Gleichbehandlung der Konfessionsfreien in Staat und Gesellschaft
Mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist derzeit konfessionsfrei. Mehr als drei Viertel der Konfessionsfreien orientieren sich an humanistischen Lebensvorstellungen. Diese Menschen haben in Deutschland keine angemessene Interessenvertretung. Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) will hier eine Wende herbeiführen.
Die säkularen Weltanschauungsverbände in Deutschland stehen in einer langen Tradition europäischer Geschichte, die von der Antike, der Renaissance und dem Humanismus bis zu den neuzeitlichen Naturwissenschaften, der Aufklärung und den laizistischen Staatstheorien reicht. Sie sind organisatorisch überwiegend in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, womit in Deutschland eine Befreiung von der Vorherrschaft der christlichen Kirchen begann. Sie sind den Idealen der Menschenrechte verpflichtet, wie sie seit 1948 in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verankert sind….weiter lesen….
2. Was den “Forderungskatalog” von KORSO angeht, erkennt Sísifo ebenso Parallelen (Misstände) aus Weltbürgersicht bei Überstaatlichem, bei der UNO und den Weltstaatbewegungen. Die sogenannte Neue Weltordnung, wenn sie denn aus der Politisierung der Religionen (George W. Bush mit der Bibel in der Hand in den Irak-Krieg) mitgelenkt wird, ist im wesentlichen ein Gräuel für säkular Denkende und Handelnde, für Konfessionsfreie, für evolutionäre Humanisten, für Agnostiker, Atheisten und Naturalisten. Hans Küng mit seinem Weltethos-Gedanken der Religionen (Parlament der Weltreligionen) oder Robert Muller als Esoterik-UNO-Guru mit der Forderung der Welt-Einheitsreligion à la Bahá’í-Religion für die gesamte Weltbevölkerung haben keinen Platz in ihrem Gedankengerüst für Konfessions- oder Religionsfreie. Darum müsste etwas auf der UNO-Ebene bestehen wie in einigen Nationalstaaten (z. B. Deutschland), so wie ein Zentralrat der Juden, Zentralrat der Muslime, Zentralrat der Ex-Muslime oder wie der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO).
Wir fordern – für Nationalstaaten und supra-nationalen Einrichtungen (UNO u. a.) – , Vergleich mit Webseite von KORSO:
- die konsequente religiöse bzw. weltanschauliche Neutralität des Staates – und der UNO – , dessen Aufgabe es ist, die gesellschaftliche Pluralität zu ermöglichen und die Trennung von Staat und Kirche zu vollenden
- die Verwirklichung des Gleichbehandlungsgrundsatzes für alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die auf dem Boden der Verfassung stehen
- eine Gleichbehandlung der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften beim Angebot von Religions-, Lebenskunde- und Weltanschauungsunterricht
- Förderung religiös bzw. weltanschaulich neutraler Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen
- konsequentes Vorgehen gegen jede Art von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Fundamentalismus
- Autonomie am Lebensende und die volle rechtliche Gültigkeit von Patientenverfügungen
- Reform der öffentlichen Erinnerungs-, Gedenk- und Trauerkultur, damit künftig religiös-weltanschauliche Pluralität geachtet und auch die Meinung und Trauer nichtreligiöser Menschen respektiert wird
- Respekt gegenüber den Formen der Fest- und Feierkultur säkularer Organisationen (Namensgebungen, Jugendweihen, Hochzeiten …)
- eigene und angemessene Vertretungen in Ethikräten, Rundfunkräten, …..
- Gleichbehandlung in den öffentlich-rechtlichen Medien, besonders bei Sendezeiten.
- ………..
- weiter lesen unter Korso http://www.korso-deutschland.de/grundsatzerklarung/ – abgerufen 22.06.2010, 18:45





















a. Weltbürger Weser-Ems
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c. Moskito 1
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i. Webseiten privat